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Die Welt ist krank, wie kann man da gesund werden? Dr. Wolfgang Wodarg. 31.05.2026

Wolfgang Wodarg ist Arzt, Gesundheitswissenschaftler und einer der bekanntesten Kritiker der offiziellen Corona-Politik. Er arbeitete als Hafenarzt in Hamburg, wo er früh mit Tropenmedizin in Berührung kam, und leitete später das Gesundheitsamt im schleswig-holsteinischen Flensburg. Fünfzehn Jahre saß er für die SPD im Bundestag, war Vorsitzender des Gesundheitsausschusses und Mitglied der Enquetekommission Ethik und Recht der modernen Medizin, wo er an den Grundlagen des Gendiagnostikgesetzes mitarbeitete. In der Parlamentarischen Versammlung des Europarates brachte er 2009 die Untersuchung der Schweinegrippe ins Rollen und prägte dafür den Begriff der Fake Pandemic, deren offizieller Bericht später Interessenkonflikte und Geldverschwendung feststellte. Spätestens seit 2020 ist Wodarg einer breiten Öffentlichkeit als unbequeme Stimme bekannt, der die einen als Aufklärer und die anderen als Schwurbler sehen. Aktuell ist er mit seinem Vortrag „Die Welt ist krank. Wie kann man da gesund sein?“ unterwegs.

Die Welt ist krank, wie kann man da gesund werden? Dr Wolfgang Wodarg, Arzt, Epidemiologe, Aufklärer.

Im Gespräch mit Jasmin Kosubek geht es weit über Corona hinaus um eine grundsätzliche Frage: Wem kann man im Gesundheitssystem überhaupt noch trauen, wenn Angst zum Herrschaftsinstrument wird und am Kranksein verdient wird? Wodarg schildert seinen Weg vom angesehenen Amtsarzt zum politischen Außenseiter, erzählt von der Schweinegrippe und ihren Parallelen zu heute und erklärt, warum er die WHO für eine Agentur zur Vorbereitung von Insidergeschäften hält. Er spricht über PCR-Tests und Übersterblichkeit, über die Umbenennung von Gentherapie in Impfung und darüber, warum er seine Kinder heute nicht mehr impfen würde, obwohl er einst selbst Impfkampagnen organisierte. Jasmin hält dagegen, fragt nach seinem eigenen blinden Fleck und ob seine Thesen vor Gericht standhielten, und stößt dabei auch auf einen Punkt, an dem Wodarg einen früheren Irrtum einräumt. Am Ende wird es persönlich, wenn er erzählt, was ihn die letzten sechs Jahre gekostet haben und warum es sich für ihn trotzdem befreiend anfühlt, die eigene Meinung auszusprechen.

Zum Video die einzelnen Kapitel:

00:00:00 Intro + Vorstellung

00:02:56 Berufsverbot, Hafenarzt und der Weg in die SPD

00:10:11 Europarat, Ethik und die Grenzen der Gendiagnostik

00:16:20 Reproduktionsmedizin, Leihmutterschaft und Fertilität

00:20:08 Schweinegrippe und der Antrag „Fake Pandemic“

00:26:46 Corona: War es überhaupt eine Pandemie?

00:34:23 Wie aus einer Gentherapie eine „Impfung“ wurde

00:36:25 Bergamo, New York und der Vorwurf der Falschbehandlung

00:44:20 Confirmation Bias: Wie sicher kann Wodarg sein?

00:49:54 Eigene Irrtümer und die HIV-Aids-Frage

00:52:31 Eine Medizin, die am Kranksein verdient

00:59:09 WHO, Normsetzung und die Frage nach guten Studien

01:02:34 Zweitmeinung, Supplements und der gute Arzt

01:10:45 Hanta-Virus, Moderna-Aktie, Ebola und EHEC

01:21:16 Wem kann man überhaupt noch vertrauen?

01:24:26 Die WHO als Agentur für Insidergeschäfte

01:30:04 Würde Wodarg seine Kinder noch impfen?

01:32:51 Medien, Gemeinschaft und neue Strukturen

01:38:09 Persönlich: Der Preis der letzten sechs Jahre


Hier das Video „Jetzt fällt das Kartenhaus

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