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6G. Regierungen und Telekommunikations-Branche ignorieren die Gefahren, die von 6G ausgeht. 02.08.2026

US-Präsident Donald Trump will den Wettlauf um 6G gewinnen und hat eine globale Partnerschaft mit über 20 Verbündeten ins Leben gerufen, um die Entwicklung von 6G-Mobilfunknetzen zu beschleunigen. Zu den beteiligten Ländern mit 6G gehören unter anderem Großbritannien, Deutschland und Japan. Die Initiative soll angeblich dazu beitragen, Chinas Einfluss auf die Telekommunikation einzuschränken und die 6G-Strategien der Regierungen vor der Ablösung der 5G-Netze in den 2030er Jahren zu koordinieren.

Der US-Epidemiologe Nicolas Hulscher hat deshalb davor gewarnt, dass 6G die Gefahren ganzer Bevölkerungen durch elektromagnetische Felder (EMF) drastisch erhöhen wird. Zudem ermögliche die 6G-Technologie KI-Gehirnchips und die Überwachung durch Wände hindurch. Angemessene Sicherheitsprüfungen gebe es jedoch nicht.

Der US-Epidemiologe Nicolas Hulscher hat deshalb davor gewarnt, dass 6G die Gefahren ganzer Bevölkerungen durch elektromagnetische Felder (EMF) drastisch erhöhen wird. Zudem ermögliche die Technologie KI-Gehirnchips und die Überwachung durch Wände hindurch. Angemessene Sicherheitsprüfungen gebe es jedoch nicht.

Während 5G-Netze in einem Frequenzbereich von etwa 0,6 bis 48 GHz arbeiten, wird erwartet, dass 6G-Netze auf Terahertz-(THz)-Frequenzen (73 GHz – 400 GHz) ausgeweitet werden. Unter Laborbedingungen wurde bereits gezeigt, dass THz-Strahlung (Terahertz-Strahlung) in aus menschlichen Zellen und Geweben gewonnenen Proben Folgendes verursacht:

    DNA-Schäden und DNA-Schadenssignalgebung

    Genomische Instabilität (Mutationen oder Schäden im Erbgut (DNA) einer Zelle während der Zellteilung)

    Beeinträchtigte Vermehrung neuronaler Stammzellen (das bedeutet, dass sich die Ursprungzellen des Nervensystems nicht mehr richtig teilen und vervielfältigen können. Dadurch entsteht ein Mangel an neuen Nerven- und Gliazellen, was die Gehirnentwicklung oder die Regeneration von geschädigtem Gewebe stark stört)

    Gestörte Zellzyklusaktivität (Eine gestörte Zellzyklusaktivität liegt vor, wenn die geordnete Abfolge von Wachstum, Erbgutverdopplung und Teilung einer Zelle aus dem Takt gerät. Kontrollpunkte versagen, wodurch sich beschädigte Zellen unkontrolliert teilen oder fehlerhafte Erbinformationen weitergeben. Dies ist ein zentraler Auslöser für Krankheiten wie Krebs)

    Veränderte Genexpression (Die Genexpression ist der Prozess, bei dem die Information eines Gens in ein funktionelles Produkt wie ein Protein oder ein RNA-Molekül umgesetzt wird.)

    Mitochondriale Dysfunktion (Eine mitochondriale Dysfunktion ist eine Störung der Funktion der Mitochondrien, die oft als die „Kraftwerke der Zellen“ bezeichnet werden. Sie erzeugen normalerweise den Großteil der zellulären Energie (ATP). Bei einer Dysfunktion arbeiten diese Kraftwerke nicht mehr richtig, was zu Energiemangel, Zellschäden und vielseitigen Beschwerden im Körper führen kann.)

    Entzündungen

    Apoptose und Zelltod (Die Apoptose ist der genetisch programmierte und kontrollierte Selbstmord einer biologischen Zelle)

Eine andere Studie hat ergeben, dass die THz-Gefährdung DNA-Schäden, eine beeinträchtigte Zellvermehrung und Apoptose, eine Form des programmierten Zelltods, in menschlichen neuronalen Stammzellen verursachte, wobei die Effekte bei höherer Intensität und längerer Expositionsdauer stärker ausfielen.

Die Auswirkungen unterscheiden sich erheblich je nach Frequenz, Intensität, Pulsstruktur, Expositionsdauer und Gewebeart. Diese Studien würden bislang nicht beweisen, dass eine reale 6G-Exposition weitverbreitete Krankheiten verursachen wird, so Hulscher, doch sie liefere ernstzunehmende biologische Warnsignale, die eigentlich vor einer Einführung gründliche Langzeitstudien am Menschen erforderlich machen würden.

Hulscher erachtet es als unwahrscheinlich, dass Regierungen und Telekommunikations-Unternehmen – mit ihrem Marktvolumen von mehreren Billionen Dollar – die chronische 6G-Gefahren am Menschen vor einer flächendeckenden Einführung „angemessen“ testen werden. Auch 5G sei ohne umfassende Sicherheitsstudien am Menschen eingeführt worden.

Die Bedenken gehen für Hulscher übrigens noch weit über die Gesundheit hinaus. Denn 6G wird entwickelt, um KI-Gehirnchips und Überwachungssysteme zu unterstützen, die in der Lage sind, die Anwesenheit, Bewegung und Aktivitäten von Menschen durch Wände hindurch zu erkennen.

Es wird erwartet, dass die 6G-Infrastruktur bis 2030 in vielen Großstädten einsatzbereit sein wird.

Die möglichen Folgen einer flächendeckenden Aussetzung ganzer Bevölkerungen gegenüber weitgehend ungetesteter elektromagnetischer Terahertz-Strahlung werden ausgeblendet.

Den gesamten Artikel kannst Du hier lesen „Regierungen und Telekommunikations-Branche ignorieren die Gefahr von 6G



Schon am 14.09.2024 warnte der britische Hochfrequenztechniker Eddie Ball (Universität Sheffield) vor den Gefahren von 6G.

6G zehn Mal so stark wie 5G: Britischer Forscher Eddie Ball warnt vor 6G-Strahlung

Wie bei der Einführung der Vorgänger-Technologie 5G noch unbegründet befürchtet, könnte nun das noch schnellere 6G schädliche „laserähnliche Strahlung“ aussenden, warnen Forscher.

6G verspricht, bis zu zehnmal schneller zu sein als 5G. Das bedeutet, dass große Datenmengen, wie Filme oder Dokumente, in Sekundenschnelle übertragen werden können. Dies könnte besonders für datenintensive Anwendungen wie autonome Fahrzeuge oder robotergestützte Chirurgie von Vorteil sein. Laut dem „Telegraph“ erfordern diese Fortschritte jedoch auch einen höheren Energieverbrauch und eine neue Infrastruktur.

„Die Leute machen sich Sorgen über die Energieabsorption bei 6G, was zu einer thermischen Erwärmung in einem bestimmten Volumen führen kann.“ Dabei sei das eigentliche Problem weniger die Basisstationen, sondern vielmehr die Mobilgeräte selbst. „Die Basisstation ist nicht das Problem, weil man sich in der Regel weit genug von ihr entfernt aufhält. Das Problem liegt beim Mobilgerät“, betonte Ball.

In der Praxis arbeiten Wissenschaftler wie Eddie Ball derzeit an Prototypen für 6G mit Frequenzen von bis zu 73 GHz, die exakte Strahlenausrichtungen erfordern. Einige Schätzungen gehen sogar davon aus, dass zukünftige 6G-Netze Frequenzen von bis zu 400 GHz nutzen könnten. Dies wäre das erste Mal, dass derart hohe Frequenzen in der mobilen Kommunikation zum Einsatz kommen. Die Technologie muss aber sowohl sicherer als auch energieeffizienter gemacht werden, bevor sie in den Massenmarkt eingeführt werden kann.

Siehe dazu auch meine Abhandlung, die ich gestern geschrieben habeErbschäden und Missbildungen durch Funkstrahlung/Handystrahlung


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