Der schweizer Journalist Roger Köppel beurteilt mit am besten und neutralsten das Treffen von Trump mit Putin in Alaska am 15.08.2025.

Putin und Trump treffen sich am 15.08.2025 in Alaska
Während westliche Medien Häme und Hetze über diesen Gipfel gossen analysierte das Roger Köppel hervorragend. Er sprach u.a. auch den Besuch Putins mit einem orthodoxen Priester an, um die Gräber von gefallenen russischen Piloten aus dem 2. WK zu ehren.

Roger Küppel am 16.08.2025 Entspannungen in Alaska: Trumps Gipfel ist bedeutender Erfolg. Vorstufe zum Frieden.
Roger Köppel am 16.08.2025. Entspannungen in Alaska
Hier die vollständige Pressekonferenz von Putin und Trump auf dem Alaska-Gipfel. (KI-Untertitel)
Die Gespräche zwischen den USA und Russland fanden in einem respektvollen und konstruktiven Rahmen statt, mit Fokus auf gemeinsame Geschichte und Nachbarschaft, insbesondere über Alaska. Nach Jahren der schwierigen Beziehungen wurde betont, dass ein Dialog notwendig ist, um von Konfrontation zu Kooperation zu wechseln. Im Mittelpunkt stand die Lösung des Ukraine-Konflikts unter Berücksichtigung russischer Sicherheitsinteressen und europäischer Stabilität.
Beide Seiten zeigen Bereitschaft zur Zusammenarbeit in Handel, Energie, Technologie und Arktis. Es besteht Hoffnung, dass getroffene Vereinbarungen Fortschritte bringen und pragmatische Beziehungen wiederherstellen. Das persönliche Vertrauensverhältnis zwischen den Staatschefs wurde positiv hervorgehoben, mit dem Ziel, den Konflikt in der Ukraine bald zu beenden.
Zwei erwähnenswerte Bemerkungen der beiden Staatschefs:
Putin:
„Ich erinnere mich, dass ich 2022, während meiner letzten Kontakte mit der damaligen Regierung, versucht habe, meinen ehemaligen amerikanischen Kollegen davon zu überzeugen, dass es nicht zu einer Situation nach dem Einmarsch kommen sollte, die schwerwiegende Folgen in Form von Kampfhandlungen haben könnte. Und ich habe damals direkt gesagt, dass dies ein großer Fehler sei. Und heute hören wir Präsident Trump sagen, dass „es keinen Krieg gäbe, wenn ich Präsident gewesen wäre“. Ich denke, dass dies tatsächlich der Fall wäre. Ich bestätige dies.“
Trump:
„Vielen Dank, Herr Präsident. Das war sehr aufschlussreich. Und ich möchte sagen, dass ich glaube, dass wir ein sehr produktives Treffen hatten. Es gab viele, viele Punkte, in denen wir uns einig waren. Ich würde sagen, in den meisten Punkten. Ein paar wichtige Punkte sind noch nicht ganz geklärt, aber wir haben Fortschritte erzielt. Es gibt also keine Einigung, bis es eine Einigung gibt. Ich werde in Kürze die NATO anrufen. Ich werde die verschiedenen Personen anrufen, die ich für angemessen halte. Und ich werde natürlich Präsident Selenskyj anrufen und ihm von dem heutigen Treffen berichten. Letztendlich liegt es an ihnen.“
Während Trump und Putin in Alaska miteinander reden und zumindest versuchen, diplomatische Wege zu öffnen, zeigt sich einmal mehr: Selenskyj hat keinerlei Gespür für Diplomatie.
Statt Dialog und Lösungen zu suchen, setzt er auf Hetze, Beleidigungen und das ewige Fordern von Geld und Waffen. So gewinnt man weder Respekt noch Vertrauen auf der Weltbühne. Die Presse in der Ukraine nannte das Treffen zwischen Trump und Putin „Widerwärtig, beschämend, nutzlos“
Trump und Putin zeigen, dass echte Politik am Verhandlungstisch passiert – nicht durch endlose Opferrolle und leere Kampfparolen. Selenskyj hingegen beweist: Diplomatie kann (oder will) er nicht.
