Mammographie, der sichere Weg zum Brustkrebs.
Mammografie – Das Screening-Paradox – und was Frauen darüber wissen sollten. 03.06.2026

Mammografie. Wenn die Diagnose zur Krankheit wird. Das Screening-Paradox und was Frauen darüber wissen sollten.
Von Nico Stino
Stellen Sie sich vor, Sie gehen gesund zum Arzt. Sie haben keine Beschwerden, keinen Schmerz, kein tastbares Knötchen. Zwei Wochen später sitzt Ihnen ein Onkologe gegenüber und spricht über Chemotherapie. Was dazwischen liegt, ist ein Röntgenbild und eine Kette von Entscheidungen, die das Leben einer Frau für immer verändern kann. Manchmal zu Recht. Manchmal nicht.
Die Mammografie gilt als Goldstandard der Brustkrebsfrüherkennung. In der Schweiz werden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zum Screening eingeladen. Das Versprechen: früh erkennen, früh behandeln, Leben retten. Doch hinter diesem Versprechen verbirgt sich eine unbequeme statistische Wahrheit, über die in Arztpraxen, Gesundheitsbehörden und Medien auffallend wenig gesprochen wird.
250 Alarme, 185 falsche
Die Zahlen sind bekannt, sie stehen sogar auf der Website des Universitätsspitals Zürich, wer danach sucht. Von 1000 Frauen, die ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig alle zwei Jahre an der Mammografie teilnehmen, erhalten 250 einen auffälligen Befund. Bei 185 von ihnen stellt sich dieser Befund nach weiteren Untersuchungen als falsch-positiv heraus. Gutartig. Kein Krebs. Falscher Alarm.
Das sind keine Einzelfälle und keine statistischen Ausreißer. Das ist die erwartbare, einkalkulierte Fehlerquote eines Massenscreenings. Und diese Fehlerquote hat Konsequenzen: psychische Belastung, Folgeuntersuchungen, Biopsien, und in manchen Fällen Operationen und Therapien, die rückblickend unnötig waren.
Das Luzerner Kantonsspital beziffert die falsch-positive Rate im Screening auf rund 20 Prozent. Gleichzeitig gibt es falsch-negative Befunde: Rund 10 Prozent der tatsächlichen Brustkrebserkrankungen werden von der Mammografie nicht erfasst. Die Frau erhält Entwarnung und hat trotzdem Krebs, der nun unentdeckt weiterwächst.
Ein Instrument, das 20 Prozent zu viel und 10 Prozent zu wenig findet, ist kein Präzisionsinstrument. Es ist ein statistisches Sieb.
Das Schweigen über die Überdiagnose
Noch heikler als die falsch-positiven Befunde ist ein Konzept, das in der Fachsprache «Überdiagnose» heißt und das selbst viele Patientinnen nicht kennen. Gemeint sind Tumoren, die zwar real existieren, die aber im Laufe des Lebens der betroffenen Frau niemals klinisch auffällig geworden wären. Tumoren, die still und harmlos geblieben wären — bis zum natürlichen Tod aus einem anderen Grund. Durch das Screening werden sie entdeckt. Durch die Entdeckung werden sie behandelt. Und durch die Behandlung entsteht Schaden, wo ohne Screening keiner entstanden wäre.
Den gesamten Artikel findest Du hier „Wenn die Diagnose zur Krankheit wird„
Alle Strahlungs- und Chemotherapiebehandlungen sind bekannt dafür Krebs zu verursachen und fördern. Dieser Fakt wird flapsig als „bekannte Nebenwirkung“ bezeichnet. Krebs-Screenings machen das Gleiche, indem die Opfer ebenfalls Strahlung und verschiedener industrieller Gifte aussetzen. Dies ist der Grund, warum die Brustkrebsraten bei ausgeweiteten Mammographie-Vorsorgeuntersuchungen in die Höhe schnellen.
Eine Brustchirurgin beginnt, ihr eigenes Fachgebiet infrage zu stellen
Die amerikanische Brustchirurgin und Brustkrebsspezialistin Jennifer Simmons stellt die klassische Mammographie-Vorsorge grundsätzlich infrage. In einem ausführlichen Gespräch mit Del Bigtree von „The HighWire“ erklärt sie, das derzeitige Vorsorgesystem mache Frauen ihrer Ansicht nach nicht gesünder, sondern führe vor allem dazu, dass immer mehr Frauen zu Brustkrebspatientinnen würden.
Den gesamten Artikel findest Du hier „Brustchirurgin warnt vor Mammographie„
Dr. Leonard Coldwell bringt ein Argument vor, das die meisten Menschen nie zu hören bekommen:
Ein Tumor ist kein zufälliger Angriff. Er ist eine Abschottung. Der Körper isoliert das, was er nicht sicher ausscheiden kann. Was also passiert, wenn man Brustgewebe unter massivem Druck zerdrückt, ein Endoskop durch den Dickdarm drückt oder eine Nadel in eine Geschwulst sticht und damit bereits überlastete Lymphknoten stört? Man „erkennt es nicht frühzeitig“, sondern man durchbricht die Abschottung.
Bakterien und Ablagerungen dringen in das Gewebe ein, das versucht hat, das Problem abzuschotten. Dann, 12 Tage später, sieht der Befund „schlimmer“ aus, und alle tun so, als wären sie schockiert.
Das ist keine Weisheit. Das ist Provokation, getarnt als Fürsorge. Man kann sich nicht durch Vorsorgeuntersuchungen aus der Toxizität herausbefreien. Man kann sich nicht durch Bildgebung aus einem geschädigten Gewebe herausbefreien. Man kann sich nicht durch Biopsien zur Gesundheit vorarbeiten.
Echte Prävention findet bereits im Vorfeld statt: Entgiftung und Entwässerung, Mineralstoffe, Darmgesundheit, Lymphfluss, zelluläre Unterstützung.
Hör Dir das Video an zum Thema Mammographie und Darmspiegelung „Ich würde mich niemals einer Mammographie oder einer Darmspiegelung unterziehen„
PRÄVENTION ODER PROVOKATION? DAS MAMMO-DILEMMA

Brustkrebs gilt als eine der am einfachsten zu regulierenden Krebsarten, sofern das lymphatische Milieu und der hormonelle Stoffwechsel korrigiert werden.
Kritik am Standard-Screening: Bei der klassischen Mammographie wird empfindliches Brustgewebe mit hohem Druck zwischen zwei Platten komprimiert.
Aus funktioneller Sicht birgt dies zwei massive Risiken:
1. Mechanische Belastung: Das hochsensible Brustgewebe wird einer starken Kompression ausgesetzt, die entzündliche Prozesse triggern kann.
2. Strahlendosis: Jede Untersuchung bedeutet eine Strahlenbelastung für ein Gewebe, das extrem strahlensensibel ist und bei dem wir durch das Screening ohnehin das Risiko der Überdiagnostik (und damit Übertherapie) massiv erhöhen.
Die funktionelle Wahrheit: Echte Prävention bedeutet die Optimierung des metabolischen Milieus, die Reduktion von Östrogendominanz und die gezielte Entgiftung des Lymphsystems. Eine mechanische Traumatisierung des Gewebes ist kein Akt der Gesundheitsfürsorge, sondern eine Belastung.
