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Warum endet der Krieg in der Ukraine nicht? Da gibt es viele Gründe. Ein sehr wichtiger ist, dass die Rüstungsindustrie viel Geld damit verdient.

Am 24.02.2022 begann der Ukraine-Krieg. Wenige Tage später, im März 2022 gab es das Friedensabkommen von Istanbul.

Friedensabkommen von Istanbul. Russland – Ukraine. März 2022


Vorweg ein Artikel von Bittel-TV vom 14.10.2025:

Blutgeld für Boris Johnson – Wenn der Krieg in der Ukraine sich besser rechnet als Kindergeld.

Laut dem Guardian kassierte Boris Johnson für seinen berühmten Satz „Just fight!“ offenbar mehr als nur Applaus: Der Ex-Premier soll sich von Rüstungslobbyisten schmieren lassen, um den Ukraine-Krieg zu verlängern. Während er mit Waffenmillionär Christopher Harborne im Privatjet zu Wolodymyr Selenskyj jettete und das Friedensabkommen von Istanbul im März 2022 torpedierte, klingelte wohl nicht nur die Kriegskasse. Zynisch gesagt: Für jeden toten Soldaten gibt’s ein neues Drohnenprojekt und es bleibt genug übrig, um die Alimente für seine acht (oder mehr) Kinder pünktlich zu zahlen.

Wolodymyr Selenskyj und Boris Johnson

Schau in die Gesichter der beiden und Du wirst evtl. feststellen, was beide zu diesem Handschlag bewegte. Beide spielen ein schlechtes Spiel in diesem Krieg, da beide finanziell davon profitieren – wie viele andere auch!


Ukraine-Krieg: Erfolgversprechende Verhandlungen Ende März 2022

Naftali Bennett*: „Der Westen brach die Verhandlungen ab”. * Ehemaliger Ministerpräsident von Israel.

Im März 2022 – noch zu Beginn des Ukraine-Krieges – gab es Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine mit dem Ziel, den Krieg zu beenden. Diese fanden zunächst in Belarus statt, schließlich machte eine Verhandlungsrunde in Istanbul Hoffnung auf ein Kriegsende. Etliche Medien berichteten, dass ein Kompromiss in greifbare Nähe gerückt sei. Doch dann wurden die Verhandlungen auf einmal abgebrochen und nicht wieder aufgenommen.

Offensichtlich hatten die westlichen Staaten ihre Strategie geändert und setzen nun – unterstützt von der Lieferung immer schwerer Waffen – auf einen Sieg der Ukraine und eine dauerhafte Schwächung Russlands. Spätestens mit dem Besuch Johnsons bei Selenskyj Anfang April 2022 wurde dies auch der Ukraine mitgeteilt. Seitdem sind die Aussichten auf einen Waffenstillstand und Verhandlungsfrieden in immer weitere Ferne gerückt.

Der seinerzeitige Ministerpräsident Israels, Naftali Bennett, hat Anfang März 2023 ein Interview veröffentlicht, das in Israel mit ihm zu diesem Thema geführt worden war. Darin macht er deutlich, dass es die westlichen Staaten waren, die den Verhandlungsabbruch verschuldet haben. Auf die Frage, ob die Verhandlungen vom Westen ausgesetzt worden seien. „Im Großen und Ganzen, ja. Sie [der Westen, Red.] brachen die Verhandlungen ab, und damals dachte ich, sie hätten Unrecht. Aber jetzt sage ich, dass es zu früh ist, um Schlüsse zu ziehen.” (Die Weltwoche, Schweiz, 8.2.2023)

Bennett war nach eigenen Aussagen mit allen Beteiligten persönlich in Kontakt mit Putin, Selenskyj, Biden, Macron, Scholz und Boris Johnson. Von Putin habe er die Versicherung erhalten, dass dieser Selenskyj nicht töten werde. Mit der Aussicht auf Erfolg auf einen positiven Verhandlungsabschluss in Istanbul habe es 50:50 gestanden. Die Berliner Zeitung zitiert Bennett am 6.3.2023 wie folgt: „Ich behaupte, dass es eine gute Chance auf einen Waffenstillstand gab, wenn sie ihn nicht verhindert hätten.“ Mit „sie” sind Großbritannien und die USA gemeint.

Die ukrainischen Unterhändler hatten am 29. März 2022 den russischen Verhandlungspartnern in Istanbul einen 10-Punkte-Plan übergeben, in dem vor allem die Zusage Kiews auf dauerhafte Neutralität im Gegenzug zu Sicherheitsgarantien von anderen Staaten enthalten war. Russlands Hauptanliegen war ja der Nichtbeitritt der Ukraine zur NATO. Selenskyj hatte die Hauptpunkte des 10-Punkte-Plans auch in einer seiner Fernsehansprachen Ende März öffentlich verkündet.

Die Vorschläge 1-3 und Vorschlag 8 sollen hier dokumentiert werden. Die anderen Vorschläge beziehen sich auf die Umsetzung der Sicherheitsgarantien im Falle bewaffneter Auseinandersetzungen und auf andere Umsetzungspunkte des möglichen Vertrages. Über die Neutralitätsfrage sollte das ukrainische Volk vorab eine Abstimmung durchführen.

    „Vorschlag 1: Die Ukraine erklärt sich selbst zu einem neutralen Staat und verspricht, bündnisfrei mit allen Blöcken zu bleiben und keine Atomwaffen zu entwickeln – im Gegenzug für internationale rechtliche Garantien. Zu den möglichen Garantiestaaten gehören Russland, Großbritannien, China, die Vereinigten Staaten, Frankreich, die Türkei, Deutschland, Kanada, Italien, Polen und Israel, aber auch andere Staaten wären willkommen, dem Vertrag beizutreten.

    Vorschlag 2: Diese internationalen Sicherheitsgarantien für die Ukraine würden sich nicht auf die Krim, Sewastopol oder bestimmte Gebiete im Donbass erstrecken. Die Vertragsparteien müssten die Grenzen dieser Gebiete festlegen oder sich darauf einigen, dass jede Partei diese Grenzen anders versteht.

    Vorschlag 3: Die Ukraine verpflichtet sich, keiner Militärkoalition beizutreten und keine ausländischen Militärstützpunkte oder Truppenkontingente aufzunehmen. Jegliche internationale Militärübungen wären nur mit Zustimmung der Garantenstaaten möglich. Die Bürgschaftsstaaten bestätigen ihrerseits ihre Absicht, die Mitgliedschaft der Ukraine in der Europäischen Union zu fördern.

    Vorschlag 8: Der Wunsch der Parteien, die Fragen im Zusammenhang mit der Krim und Sewastopol zu lösen, wird für einen Zeitraum von 15 Jahren in bilaterale Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland eingebracht. Die Ukraine und Russland verpflichten sich außerdem, diese Fragen nicht mit militärischen Mitteln zu lösen und die diplomatischen Lösungsbemühungen fortzusetzen.”


Insbesondere denke ich da an den Auspruch von Gutle Schnapper (1753 – 1849), der Frau von Mayer Amschel Rothschild, die sagte: „Wenn meine Söhne keine Kriege wollten, würde es keine geben.“ Siehe dazu „überreiche perverse Bestien


Ukraine Neutralität

Die Verfassung der Ukraine, die 1996 verabschiedet wurde und auf der ukrainischen Unabhängigkeitserklärung vom 24. August 1991 basierte, enthielt die Grundprinzipien der Nichtkoalition und der künftigen Neutralität.

In der Souveränitätserklärung der Ukraine, die 1990 vom Parlament verabschiedet wurde, heißt es, das Land habe die „Absicht, ein dauerhaft neutraler Staat zu werden, der sich nicht an Militärblöcken beteiligt und sich an drei Prinzipien der Atomfreiheit hält“ (Art. 9).

Nach der russischen Annexion der Krim 2014 und dem Beginn des Kriegs im Donbas gab die Ukraine ihre vormalige Neutralität auf und begann eine vollständige Westintegration einschließlich einer NATO-Mitgliedschaft anzustreben.

Russland: Nicht-Beitritt der Ukraine zur Nato ist das A und O

Es gab verschiedene Konflikte, die komplex waren, besonders in den 2000er Jahren. Die Krim drängte in dieser Zeit auf ein gewisses Maß an Autonomie, zunächst im Rahmen der Ukraine. Das hat Kiew ignoriert. Dann wendete sie sich zunehmend in Richtung Russland. Das endete in einer Volksabstimmung auf der Krim im Jahr 2014. Dort votierten über 96 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die Eingliederung in die Russische Föderation. Man kann über diese Prozentzahl diskutieren. Unbestreitbar aber ist, dass die absolute Mehrheit der Krim-Bevölkerung sich mit Russland verbunden fühlt und staatlich zu ihm gehören wollte und will. Eine Annexion der Krim hat es also nie gegeben.

Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg sieht das etwas anders, da pro westlich orientiert. So sieht jeder aus seiner „rosaroten Brille“ das Thema Ukraine anders. Eines kann auf jeden Fall festgestellt werden, dass im Lügenzeitalter vieles mit der Angst manipuliert und gesteuert wird:

Siehe dazu „Grundsätzliches bei den Menschen und im Weltgeschehen



Hier geht es noch weiter. Schaue immer mal wieder hier rein!

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