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Was bedeutet der Begriff Sinn? Ulrich H. Rose vom 03.06.2018

Vorweg: In dieser Abhandlung gibt es einige bis viele LINKS in rot. Wenn Du in diese eintauchst, dann kannst Du Dich dort verlieren und nicht mehr hierher zurückfinden, weil es dort weitere LINKS gibt. Dies alles mit den LINKS ist in meinem Kopf vorhanden und es wäre zum besseren Verständnis wichtig, diese LINKS zu lesen. Zwei Tipps dazu: 1. Überlese erst mal die LINKS und schaue sie später an. 2. Lege einen Zettel vor Dich hin und schreibe Dir wichtige Eckpunkte auf, um wieder hierher zurückzufinden.


Was bedeutet der Begriff Sinn? Das ist nicht so einfach beschreibbar. Bedienen wir uns eines Hilfsmittels, wir verlängern Sinn um sinnvoll und sinnlos.

Schon wird deutlicher, was Sinn bedeuten könnte.

Nehmen wir noch ein weiteres Wort hinzu „Krieg“ und fragen danach, ob es Sinn macht Krieg zu führen. Scheinbar gibt es da auch keine eindeutig richtige Antwort, denn aus der Sicht der Kriegstreiber kann es sinnvoll sein einen Krieg zu führen, zumindest seine Argumentationen werden in diese Richtung laufen. Nachtrag dazu am 29.11.2025: Denke dabei nur an die deutschen Kriegstreiber im Jahr 2025, die mit „kriegstüchtig machen“ für den Krieg Werbung machen. Ende Nachtrag. Beim Angegriffenen dürfte sich das ins Gegenteil verkehren. Scheinbar ist es eine Ansichtssache, ob etwas Sinn macht oder nicht. Damit dürfte das Thema abgeschlossen sein, nur das wäre falsch. Denn demnach könnte der Begriff „Sinn“ unter „sehr schwache Begriffe“ oder unter „sinnlose Begriffe“ einzuordnen sein. Siehe dazu „Was ist ein Begriff?Nur den Begriff „Sinn“ unter „sinnlose Begriffe“ einzuordnen, das dürfte wohl zu Denkblockaden im Gehirn führen, da sich das unlogisch anhört.

O.k., dann gehen wir mal logisch vor und greifen nochmal zum Hilfsmittel und auch zum „Krieg“ und lassen die Ansichtssache von Kriegstreiber und Angegriffenem mal Außen vor: Krieg ist generell sinnlos, da dadurch Leben und Dinge zerstört werden. Wenn etwas zerstört wird, dann ist das ohne Sinn = sinnlos. Wenn etwas aufgebaut wird, wenn etwas angepflanzt wird, dann ist das überwiegend sinnvoll.

Im letzten Absatz verbirgt sich auch schon die Lösung, eine schwierige Lösung. Es bedarf der Logik, nur die Logik ist kaum einem Menschen gegeben, da nur 3 Menschen von 1 Milliarde die Logik verstehen, die wiederum nicht erklärt werden kann, da Logik ein Vollkommener Begriff ist.

Wäre das die Lösung, dass der Begriff Sinn nicht zu erklären ist? Nicht ganz, denn der Begriff „Sinn“ kann ja auch umschrieben werden. Bevor das geschieht lies bitte „Paradoxa“ durch, vor allem das Kapitel über König Salomon und den Fall Jakob von Metzler, wo Ortwin Ennigkeit dem vermeintlichen Mörder Magnus Gäfgen Folter androhte, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

In beiden Fällen, bei König Salomon und im Fall Jakob von Metzler (Paradoxa) wurde ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt. Nur die Beurteilung war sehr unterschiedlich. König Salomon wurde Weisheit attestiert, Ortwin Ennigkeit und seinem Chef, Wolfgang Daschner – laut der Richter – nicht! Also wieder Ansichtssache? Stecken wir in einer Sackgasse und ist „Sinn“ doch ein sinnloser Begriff?

Nein, es macht Sinn den Begriff „Sinn“ sinnvoll zu beschreiben, auch aus Vorgenanntem!



Jetzt die Logik bemüht:

Sinn ist ein Begriff, der den „Vollkommenen Begriffen“ zuzuordnen ist, weil er mit der Logik in Verbindung steht. Demnach dürfte die weitere Erklärung logisch, nur nicht jedem Menschen zugänglich und nachvollziehbar, sein.

Anders ausgedrückt: Wenn etwas richtig erdacht und gemacht wird, dann ist das sinnvoll, dann macht das Sinn.

Umgekehrt: Wenn etwas falsch erdacht und gemacht wird, dann ist das sinnlos, dann macht das keinen Sinn.

Nochmal: Der Begriff „Sinn“ bedeutet nur, etwas richtig zu machen. Und nicht das Gegenteil von Sinn vergessen, das ist der Unsinn.

War das Urteil im Fall Jakob Metzler, dem Mörder Magnus Gäfgen eine Entschädigung zuzusprechen, Unsinn? -> Ich denke: Eindeutig „Ja“. Demnach war das Urteil falsch!

Ulrich H. Rose vom 03.06.2018 von 5:00 bis 5:25 erdacht.


Ab 5:26 habe ich im Web nachgesehen, wie Sinn beschrieben wird. Am treffendsten finde ich den Sinn mit „Wahrnehmungsfähigkeit“ beschrieben. Diese „Wahrnehmungsfähigkeit“ kommt auch im Duden vor unter Bedeutungsübersicht:

1. Fähigkeit der Wahrnehmung und Empfindung (die in den Sinnesorganen* ihren Sitz hat)

2. Gefühl, Verständnis für etwas; innere Beziehung zu etwas

3. a  (gehoben) jemandes Gedanken, Denken

    b  (gehoben) Sinnesart, Denkungsart

4. gedanklicher Gehalt, Bedeutung; Sinngehalt

5. Ziel und Zweck, Wert, der einer Sache innewohnt

* Zu Sinnesorganen lies „Gedanken über Sinne und Sinnesorgane


Mein Kommentar zur Beschreibung im Duden:

Zu 1.: Die Fähigkeit der Empfindung ist falsch, da damit nur Empfindungseindrücke gemeint sind, die wiederum sehr unterschiedlich sein können. Außerdem hat die Empfindung nicht ihren Sitz in den Sinnesorganen, der Sitz der Empfindungen ist eindeutig im Gehirn. Siehe dazu den LINK etwas weiter oben!

Zu 2.: Siehe 1. das Gefühl ist irreführend, also ungeeignet zur Erklärung von Sinn – und leider nur vielfältig interpretierbar.

Zu 3.: stimmt in etwa

Zu 4.: stimmt in etwa

Zu 5.: die Lebewesen wurden vergessen


Jetzt nochmal meine Definition von Sinn:  

oder

und

Ende Nachtrag vom 03.06.2018

Ulrich H. Rose vom 17.06.2018  

Zusammenfassen dazu ein Nachtrag vom 29.11.2025:

Siehe dazu auch „Was ist die Wahrheit?





Schwachsinn ist ein sehr häufig von mir verwendeter Begriff, um festzustellen und nicht zu beleidigen. Schwachsinn bedeutet bei mir „im Sinn schwach




Nachtrag am 25.11.2023: So eng würde ich das nicht ausdrücken wie Wittgenstein. Bei mir sind die Grenzen meiner Sprache durch eine leichte Legasthenie gesetzt. Das heißt, Fremdsprachen sind für mich scheinbar nicht erlernbar. Ich kann mich etwas in englisch und in spanisch ausdrücken und jetzt wenig in türkisch – nach fast 6 Jahren in der Türkei!

Es macht für mich auch keinen Sinn etwas in einer anderen Sprache darzustellen, da dann höchtwahrscheinlich der Sinn von mir verfehlt wird.

Im DenKen fand ich keine Grenzen und Mitte Oktober 2008 hatte ich das philosophische Denken zu Ende gedacht.

So nachzulesen in der Biografie von Ulrich H. Rose (bei ca. 40%)

Siehe auch „Legasthenie von einem Legastheniker erklärt



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