Wie KI die Arbeitswelt verändert. 03.10.2025
Psychologische Auswirkungen auf Mitarbeiter und Führung von Iris Tietze:

Wie KI die Arbeitswelt verändert
Bedrohung oder Hilfsmittel?: Interviews zeigen, dass Mitarbeiter Künstliche Intelligenz unterschwellig als Konkurrenz wahrnehmen.
Die rasante Verbreitung von Künstlicher Intelligenz in Büros und Wohnzimmern löst sowohl Euphorie als auch Abwehrhaltung bei Menschen aus. Unternehmen müssen Ängste verstehen und Mitarbeiter fortbilden, um ihren Geschäftserfolg zu sichern, argumentieren zwei neue Studien.
Künstliche Intelligenz (KI) ist gekommen, um zu bleiben. Sie bringt neue Effizienz, aber gleichzeitig erschüttert sie gelernte Arbeitsweisen und verändert Jobprofile. Wie Mitarbeitende über die Technologie denken, hat das Rheingold Institut in der Studie „KI und die Zukunft der Arbeit“ untersucht. Ein zentrales Ergebnis: Zwar fühlen sich 72 Prozent der Befragten durch KI unterstützt, zeigt die quantitative Erhebung. Doch in zusätzlichen Tiefeninterviews stießen die Rheingold-Psychologen auf seelischen Stress.
„KI ist wie das Monster unter dem Bett„, sagt Rheingold-Geschäftsführer Johannes Dorn, „solange unklar ist, was sich darunter versteckt, macht es Angst“. Mitarbeitende ebenso wie Führungskräfte fürchteten, ersetzbar zu werden. „Arbeit ist zentraler Teil der Identität, KI bedroht daher unseren Selbstwert.“ 34 Prozent stimmen zu, dass KI ihren Arbeitsstil nachahmen kann. Menschen spürten unterschwellig Konkurrenz und sorgten sich, dass sie ihren Arbeitsplatz durch die KI verlieren.
Die Rheingold-Psychologen haben in der Analyse suboptimale Strategien gefunden, wie Mitarbeitende mit der Unsicherheit umgehen: Einige ignorierten KI komplett, um die eigene Unersetzbarkeit zu unterstreichen. Manche nutzten KI gezielt falsch, um zu zeigen, dass sie besser als die Technologie sind. Andere verlassen sich blind darauf und produzieren Fehler.
Gute Führung heißt, den Dingen einen Namen zu geben:
„Nur wenn Ängste ernst genommen und Orientierung gegeben wird, kann KI vom Unsicherheitsfaktor zum gestaltbaren Motor einer neuen Arbeitskultur werden“, sagt Dorn. Er empfiehlt daher: „Gute Führung bedeutet, unters Bett zu greifen und dem Ding einen Namen zu geben“. Ist der Arbeitsplatz sicher? Welche Risiken gibt es beim Einsatz? Vertrauen entstehe durch transparente Kommunikation, etwa zu den Zielen der KI-Strategie*. Außerdem sollten Unternehmen „mutige Partizipation der Mitarbeiter“ in Pilotprojekten fördern – mit einer konstruktiven, offenen Fehlerkultur.
* Kommentar: Die KI kann keine Ziele haben, denn hinter der KI steckt immer noch die menschliche Dummheit, die auf Macht und Geld aufgebaut ist. Ende Kommentar
Siehe dazu jetzt, bevor ich Iris Tietze weiter zitiere:
„Künstliche Intelligenz und ChatGPT„
Darüber hinaus wichtig: Leitplanken, die Sicherheit und Orientierung schaffen. Hier gebe es große Defizite. Nur ein Drittel der Befragten berichtet von klaren Richtlinien im Unternehmen. 34 Prozent sagen, es gibt keinerlei Vorgaben. 26 Prozent nutzen KI gar ohne Wissen des Arbeitgebers. Nur jeder Fünfte (28 Prozent) hat Zugang zu Schulungen. Dabei seien Trainings besonders wichtig, um Sicherheit zu geben, so Dorn – nicht nur um KI-Tools bedienen zu können, sondern auch, um kritische Auseinandersetzung mit den KI-Ergebnissen darzustellen.
Kritischer Engpass bei den ersten Spezialisten-Positionen
Wie wichtig die Weiterqualifizierung von Mitarbeitern ist, unterstreichen auch zehn Tech-Giganten, darunter etwa Google und SAP, die eine Konsortium gebildet haben, um die Veränderungen der Arbeitswelt mit Studien zu begleiten. In seinem zweiten Report hat das sogenannte „AI Workforce Consortium“ Stellenanzeigen über ein Jahr hinweg in den sieben größten Industrienationen analysiert. Ein Ergebnis: 78 Prozent der IT-Jobs fordern jetzt bereits KI-Kenntnisse.
Kommentar: Wozu diese Forderung, denn jeder Mensch, der einen PC bedienen kann, der kann und wird sich wahrscheinlich von der KI helfen lassen, da die Bequemlichkeit bei den Menschen überwiegt? Die KI macht alles für die Google. Wozu denken, wenn ich den verquirlten Stumpfsinn der Menschen in eleganter Form präsentiert bekomme?
Die Ausschreibungen neuer Rollen wie etwa „Spezialist für KI-Risiken“ oder „KI-Berater“ haben im dreistelligen Prozentbereich zugenommen. Bereits heute gebe es zu wenig Arbeitskräfte mit Fähigkeiten im Bereich Large Language Models, Generative KI und KI-Ethik*. „Diese kritischen Engpässe gefährden die Fähigkeit von Unternehmen, KI verantwortungsvoll, sicher und effektiv zu skalieren“, heißt es im Report.
* Zur KI-Ethik ist zu erwähnen, dass die Ethik in Deuschland starken Schaden genommen hat in Form des Ethik-Rates. Zum Ethik-Rat, den ich als Unrat bezeichne siehe:
Gleichzeitig nannten Unternehmen in den Stellenausschreibungen häufiger als früher menschliche Fähigkeiten wie gute Kommunikationskompetenz, Führungsstärke, kritisches Denken und Problemlösung. Denn am Ende braucht es diese zutiefst humanen Eigenschaften, um den Wandel zu gestalten.
Kommentar zu „humanen Eigenschaften“: Diese „humanen Eigenschaften“ sind nur noch selten unter den Menschen anzutreffen. Siehe dazu „Die 2 Lebenserhaltungsprinzipien“ mit dem Machterhaltungssystem, dem Wohlfühlerhaltungssystem und dem Selbsterhaltungstrieb. Da ist kein Platz für „humane Eigenschaften“.
-> „Die 2 Lebenserhaltungsprinzipien„. Dort enthalten: „Fremde Fehler verurteilen wir, die eigenen verteidigen wir“ vom 28.12.2015
Hier der Original-Artikel von Iris Tietze „Wie KI die Arbeitswelt verändert„

Die künstliche Intelligenz, so gefährlich wie eine Atombombe?
Ja!
Denn sie zerstört, oder verhindert mit zunehmender Zeit das Denken der Menschen.
Das alles beruht auf dem Prinzip der Energieeinsparung. Siehe dazu einen Spruch von mir vom 01.05.2021:

Da das System Mensch auf Energieeinsparung eingestellt ist, bedeutet das, dass nur sehr wenige Menschen sich gegen die eigene Trägheit im Gehirn stemmen können, mit der Folge, dass sie kaum hin zum DenKen finden können. Das trifft ganz besonders auf die Menschen zu, die sehr viel Wissen in sich reingetrichtert haben. Dies sind Wissenwiedergeber. Ulrich H. Rose vom 01.05.2021
Siehe dazu „Mein DenKen wird besonders geschrieben“ und

Die künstliche Intelligenz ist nur eine Steigerung der menschlichen Dummheit. Ulrich H. Rose vom 20.10.2020

ChatGPT. Die Potenzierung der menschlichen Dummheit durch die künstliche Intelligenz. Ulrich H. Rose vom 10.04.2023
Siehe dazu „Künstliche Intelligenz und ChatGPT„, wenn nicht schon weiter oben gelesen.
Zusammenfassung: Die künstliche Intelligenz basiert seit ca. 2020 auf optimierten Computern, welche die Datenfülle der menschlichen Auswürfe zusammenfasst. Das bedeutet, dass die KI dümmer sein muss, als seine – durch Erfassen allen Daten – gewonnenen Ergebnisse, die evtl. auch noch gesteuert werden durch menschliche Einflüsse, die diese Ergebnisse mittels der Algorithmen manipulieren. Wenn man der KI oder ChatGPT erlauben würde meine Abhandlungen zu lesen, dann dürften die Ergebnisse von KI und ChatGPT anders aussehen. Das verhindert seit Frühjahr 2020 erfolgreich Google mit dem Google-Gleichrichter, der meine Klickraten von 30.000/Tag auf 200-300/Tag schrumpfen ließ. Das bedeutet demnach, dass auch die Menschen weitgehendst von der Wahrheit abgeschnitten sind.
Siehe dazu „Was ist die Wahrheit?„
Zum Google-Gleichrichter siehe „Die Urteilskraft schulen“ und „Die Lüge ist das Gegenteil der Wahrheit„

Die KI kann keine Ziele haben, denn hinter der KI steckt immer noch die menschliche Dummheit, die auf Macht und Geld aufgebaut ist. Ulrich H. Rose vom 03.10.2025

Die künstliche Intelligenz basiert seit ca. 2020 auf optimierten Computern, welche die Datenfülle der menschlichen Auswürfe zusammenfassen. Ulrich H. Rose vom 03.10.2025

35 Jahre Deutsche Einheit. 35 Jahre Deutsche Entzweitheit zwischen Regierung und Volk.
Synonym für Entzweitheit/entzweien: Unfrieden stiften, zerstören.
