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Gekaufte Moral. Wenn Ethik zum Geschäftsmodell wird. Am Beispiel von Alena Buyx, der Ex-Chefin des Deutschen Ethikrates.

Alena Buyx, Ex-Chefin des Deutschen Ethikrates, tritt ab Ende August als Wissenschaftsmoderatorin bei 3sat auf. Der perfekte Karriereschritt für eine Frau, die „Solidarität“ seit Jahren als politisches Druckmittel verkauft. Ihre Forschung wurde regelmäßig vom Wellcome Trust (Willkommen Kumpel) mitfinanziert, einer Stiftung mit Milliardeninvestments in Pharma- und Diagnostikunternehmen, die während Corona Rekordgewinne einfuhren.

Buyx predigte Impfpflicht und stilisierte Spritzen zur Nächstenliebebis hin zum unheilvollen Tod.

Ein Ethikrat sollte eigentlich unabhängig beraten. Doch hier wurde die „Solidarität“ zur Tarnkappe für Konzerninteressen.

Wer hier noch von moralischen Werten spricht, macht sich mitschuldig an einer perfiden Strategie: Ethik als Feigenblatt, gekauft von Big Pharma. Näheres dazu im Gespräch von Camilla Hildebrandt mit der Wissenschaftsjournalistin Cornelia Stolze.

Hier einige Auszüge daraus:

Solidarität in Zeiten einer Pandemie:

Am 01. April 2020 begann an der Technischen Universität München, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, das Projekt „Solidarität in Zeiten einer Pandemie“ – Was machen Menschen und Warum“, kurz SolPan. Projektleitung des Teams in München: Prof. Dr. med. Alena Buyx. Inhalt: „SolPan ist eine multinationale qualitative Interviewstudie, initiiert von der Forschungsgruppe „Zeitgenössische Solidaritätsstudien der Universität Wien, mit Beteiligung von Alena Buyx (…) Sie untersucht die Motive und Werte, die Menschen während der Corona-Pandemie zu solidarischem Verhalten bewegt haben.

Finanziert wurde das deutsche Team mit Fördergeldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Und für das Gesamtprojekt gab es zudem Gelder vom britischen Wellcome Trust.

„Das beträchtliche Vermögen der Stiftung Wellcome Trust von insgesamt 45,77 Milliarden Euro“ so schreibt es Cornelia Stolze in ihrem Artikel für die Welt, „steckt zu einem großen Teil in Unternehmen, die Covid-19-Impfstoffe, -Medikamente und -Diagnostika herstellen. Darunter Roche, Novartis, Abbott, Siemens, Johnson & Johnson.“


Am 04.05.2025 gab Alena Buyx dem österreichischen DER STANDARD ein Interview, wo ähnliches zutage tritt, der einer gekauften und korrupten Person. Alleine die Überschrift sagt schon viel aus:

Hier einige Passagen aus diesem Interview:

STANDARD: Die WHO hat kürzlich die Einigung auf einen internationalen Pandemievertrag verkündet – für manche überraschend, denn vor einem Jahr sah es sehr nach Scheitern aus. Freut es Sie, dass es hier zu einem Kompromiss kam?

Buyx: Ich bin eher erleichtert. Der Pandemievertrag ist nicht perfekt, aber es ist immerhin gelungen, nach zähen, langjährigen Verhandlungen ein internationales Regelwerk zu schaffen. Das ist auch im Eigeninteresse aller Beteiligten, denn es fordert die Gesundheitssysteme sämtlicher beteiligter Staaten. Sie verpflichten sich, darauf zu achten, ob bei ihnen Gefährdungen entstehen, die sich vielleicht verbreiten können. Angesichts des hohen Risikos von Zoonosen, also dass Erreger aus dem Tierreich auf den Menschen überspringen, ist das sehr sinnvoll.

STANDARD: Der Pandemievertrag soll im Mai beim WHO-Jahrestreffen in der Schweiz beschlossen werden und tritt in Kraft, wenn ihn 60 Staaten ratifiziert haben. Welche seiner Eckpunkte sind besonders wichtig?

Buyx: Neben der Prävention ist das die internationale Kooperation, also dass im Fall der Fälle sehr schnell DNA-Sequenzen von Erregern geteilt werden. Während Corona haben wir gesehen, wie wichtig das ist, etwa um Impfstoffe zu entwickeln. Gut ist außerdem, dass die Staaten Mittel zur Pandemiebekämpfung – Masken, Schutzkleidung und so weiter – teilen und bei der Ausgabe das Gesundheitspersonal priorisiert werden soll. Aus medizinethischer Perspektive sinnvoll ist schließlich auch der geplante Technologietransfer. Da bin ich sehr gespannt: Werden die Unternehmen wirklich ihr Know-how teilen?

STANDARD: Das klingt, als hätte man bei der WHO fast alles bedacht. Hat man?

Buyx: Nun ja. Gut wäre darüber hinaus eine Art globale Plattform – ein Repository, wo all die Arbeit der Expertenräte und der Wissenschaft zusammenführt wird, zum Lernen*. Also ein digitales Tool, das programmiert, befüllt und beschlagwortet wird. Mit den heutigen Algorithmen ist das machbar. It’s not rocket science – und die WHO wäre das richtige Forum dafür.

STANDARD: Für die AfD, die FPÖ und andere WHO-feindliche Akteure ist der Pandemievertrag ein Angriffspunkt. Sie schüren nach wie vor Befürchtungen, die Weltgesundheitsorganisation könne bald Lockdowns und Impfzwänge beschließen? Wie antworten Sie auf solche Argumente?

STANDARD: Warum wurde die Corona-Pandemie derart politisiert?

Buyx: Weil sie ein gefundenes Fressen war. Parteien wie die AfD – und in Österreich auch die FPÖ – waren anfangs unklar*, was die Lockdowns anbelangt. Dann wurde erkannt, dass man das Thema gegen den Staat emotionalisieren kann. Auch war Corona die erste Pandemie in der Geschichte der Menschheit, die von einer massiven digitalen Infodemie begleitet wurde. Etwa aus Russland wurden Fake News über die Welt gestreut, um liberale Demokratien zu spalten und zu destabilisieren, das ist gut untersucht.

STANDARD: Vor der AfD warnen Sie auch in Zusammenhang mit Fragen der Pränataldiagnostik und der Sterbehilfe, die in Ihrem neuen Buch Leben und Sterben – die großen Fragen ethisch entscheiden einen breiten Raum einnehmen. Warum?

Buyx: Die Pränataldiagnostik geht teils mit gesellschaftlichen Risiken einher, die zu Diskussionen über den sogenannten Wert des Lebens führen können – was von solchen Parteien politisch ausgenutzt werden kann. In Dänemark ist mit der breiten Einführung des sogenannten Präna-Tests in einem Jahr kein Kind mit Down-Syndrom auf die Welt gekommen. Den Elternpaaren oder Frauen, die gezielt die Schwangerschaft beendet haben, ist deshalb kein Vorwurf zu machen. Sie wollten ein gesundes Kind zur Welt bringen oder konnten die Belastungen mit einem Kind mit Down-Syndrom nicht auf sich nehmen. Doch die Tragik solcher individuellen Entscheidungen ist, dass sie sich zu einem gesellschaftlichen Trend verdichten können.


Um Alena Buyx noch besser einschätzen zu können weitere Infos zu ihr:

Alena Buyx ist Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien und Direktorin des Instituts für Geschichte und Ethik der Medizin (IGEM) an der Technischen Universität München (TUM). Sie war von April 2016 bis April 2024 Mitglied im Deutschen Ethikrat, in ihrer zweiten Amtszeit 2020 bis 2024 als Vorsitzende. Seit März 2024 ist sie Mitglied im 29köpfigen Expertenrat „Gesundheit und Resilienz“ der Bundesregierung. Buyx lehrt und forscht zu Fragen der Ethik in der biomedizinischen und medizinischen Forschung und zu Gerechtigkeitsfragen in modernen Gesundheitssystemen.

Sie ist Mitglied verschiedener nationaler, internationaler und universitärer Gremien und berät regelmäßig große internationale Forschungskonsortien. 2020 wurde sie Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in der Sektion „Wissenschaftstheorie“. Sie berät Regierungs- und politische Institutionen in Fragen des Gesundheitswesens. Buyx ist vollapprobierte Ärztin mit weiteren Abschlüssen in Philosophie und Soziologie.

Sie hat bereits an den Universitäten Kiel und Münster und an der Harvard University gearbeitet und war stellvertretende Direktorin des englischen Ethikrats und Senior Fellow* am University College London.

* Was macht ein Senior Fellow? Senior Fellow (auch Senior Consultant, Senior Associate) Nach mindestens drei Jahren Erfahrung im Consulting kannst du Senior Fellow werden. Jetzt bist du in der Lage, Meetings, Telefonkonferenzen oder Workshops zu moderieren, Teilprojekte zu leiten und in eigener Verantwortung an Projektmodulen zu arbeiten.


Nochmal auf den Satz von ganz oben zurückzukommen „Buyx predigte Impfpflicht und stilisierte Spritzen zur Nächstenliebe„:

Hier evangelischen Christen mit derselben Botschaft in Schwetzingen:

Ein Grund mehr für einen Kirchenaustritt: Impfen ist Nächstenliebe.

Und die Katholiken mit ihrem Anführer Papst Franziskus waren noch schlimmer, denn er sagte „Impfen ist ein Akt der Liebe“:

Siehe dazu „Papst Franziskus und seine Rolle in der menschenverachtenden Agenda 2030



Übrigens: Meinungsfreiheit kann man auch als „frei von Meinung“ deuten.


Jetzt ist erst mal Schluss. (23.08.2025) Es wird hier noch mehr folgen. Schaue immer mal wieder hier herein!


Ergänzung am 28.09.2025: Aus dem Web:

Die 4 Säulen der Empathie / Einfühlungsvermögen. Wahrnehmung. Verständnis. Antizipation. Resonanz:

Den Vorsitzenden des Ethikrates Alena Buyx und Julian Nida-Rümelin fehlte es an der Wahrnehmung, dem Verständnis, der Antizipation und dem Verständnis für die Menschen in Deutschland. Warum das? Weil sie an ihre Positionen, ihr Geld und nicht an die Ethik dachten! Ein schlimmes Verbrechen unter dem Deckmantel der Ethik.


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