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Künstliche Intelligenz und der riesige Energieverbrauch in den Rechenzentren an Strom und Wasser. Passt das zusammen?

Vorerst einige Sprüche von mir aus den Jahren 2025 und 2026, die aufzeigen um was es uns Menschen gehen sollte: Um Versklavung oder Freiheit?


Der österreichische Künstler, Maler und Architekt Friedensreich Hundertwasser sagte:





Nun zu meinen Gedanken vom 22. und 24.08.2026:

Am 22.08.2026 habe ich eine Ergänzung zum Thema KI und den benötigten riesigen Rechenzentren geschrieben:


Am 22. und 24.08.2026 kam noch ein wichtiger Aspekt dazu, der den riesigen Energiehunger der KI-Rechnezentren mit berücksichtigt:



Nachtrag zu den zwei Sprüchen vom 22.08. und 24.08.2026:


Diese Gedanken hier sind auch eingeflossen in „künstliche Intelligenz und ChatGPT„


Dirty Electricity: Rechenzentren verändern den Strom und machen Anwohner krank.

Rechenzentrum für KI. Bericht vom 16.10.2026

Der massive Ausbau von KI-Rechenzentren verändert nicht nur die Menge des verbrauchten Stroms, sondern auch dessen Qualität. Was in der Fachliteratur als „dirty electricity“ (verschmutzter Strom) bezeichnet wird – hochfrequente Spannungsverzerrungen und Oberschwingungen auf dem 50/60-Hz-Netz – wird durch die nicht-linearen Lasten der Anlagen massiv erzeugt und zurück ins öffentliche Netz injiziert.

Was ist „dirty electricity“?

Strom aus der Steckdose schwingt in Europa mit 50 Hertz (in den USA mit 60 Hz) — eine saubere Sinuswelle. „Dirty electricity“ bedeutet: Auf diese saubere Grundwelle sind hochfrequente Störungen aufgesetzt — schnelle Spannungsspitzen und Verzerrungen, die sich als Rauschen auf die Leitung legen. Man nennt diese Störungen Transienten und Harmonische (Oberschwingungen). Sie entstehen, wenn Geräte Strom nicht gleichmäßig ziehen, sondern in kurzen, harten Impulsen — sogenannte nichtlineare Lasten. Das sind zum Beispiel:

  • Schaltnetzteile (in jedem Computer, Ladegerät, jeder LED)
  • Wechselrichter von Solaranlagen
  • USV-Anlagen (unterbrechungsfreie Stromversorgung)
  • Drehzahlgeregelte Motoren und Kühlanlagen

In einem normalen Haushalt summiert sich das zu einem moderaten Effekt. Ein Rechenzentrum ist etwas völlig anderes.

Warum Rechenzentren anders sind:

Ein modernes Rechenzentrum zieht Strom über Zehntausende von Schaltnetzteilen gleichzeitig – jedes davon eine kleine nichtlineare Last. Dazu kommen riesige USV-Batterieanlagen und variable Kühlung. Das Ergebnis: Die gesamte Anlage wirkt wie eine einzige gigantische Störquelle.

Der entscheidende Maßstab ist das Leistungsverhältnis. Ein Einfamilienhaus zieht im Schnitt wenige Kilowatt. Ein großes KI-Rechenzentrum zieht Megawatt bis Gigawatt, das ist der 10.000-fache bis millionenfache Anschlusswert eines Hauses. Wenn eine solche Anlage ihre Störungen ins Netz zurückspeist, tut sie das nicht lokal, sondern in die gemeinsame Infrastruktur, an der auch Wohnhäuser hängen.

Physikalisch ist das nachvollziehbar: Harmonische breiten sich entlang der Leitungen aus, an die alles angeschlossen ist. Und sie löschen sich – anders als man hoffen könnte – nicht einfach aus, sondern können sich im Neutralleiter aufsummieren, was Leitungen und Transformatoren zusätzlich erhitzt.

Die Branche räumt das mittlerweile selbst ein. Ein Planungsleitfaden für Rechenzentren weist ausdrücklich darauf hin, dass die erzeugten harmonischen Störungen sich auf alles ausdehnen können, was an derselben elektrischen Infrastruktur hängt. Und ein Branchenbeitrag des Uptime Institute gibt zu, dass Kundenlasten die Stromqualität für ihre Nachbarn verzerren können. Das ist die Industrie, die ihre eigene Physik beschreibt.

Was die Messdaten zeigen

Der wichtigste Datensatz kommt nicht aus der Forschung, sondern aus dem Journalismus. Bloomberg News veröffentlichte im Dezember 2024 eine Analyse von 770.000 Stromqualitäts-Sensoren in amerikanischen Haushalten, hergestellt von Whisker Labs, abgeglichen mit der Lage von rund 1.500 Rechenzentren.

Die Sensoren messen den Klirrfaktor – den Anteil der Verzerrung an der Gesamtwelle. Der IEEE-Standard gilt ab 8 % THD als schädlich für Geräte. Bloomberg fand:

  • Mehr als drei Viertel der stark verzerrten Messwerte im ganzen Land lagen innerhalb von 50 Meilen eines bedeutenden Rechenzentrums.
  • Mehr als die Hälfte der Haushalte mit der schlechtesten Stromqualität lagen innerhalb von 35 Kilometern
  • Die saubersten Messwerte stammten typischerweise von Haushalten, die mindestens 140 Kilometer von jedem großen Rechenzentrum entfernt waren.
  • Rund 3,7 Millionen Amerikaner leben in den am stärksten betroffenen Gebieten.

Ein Einzelbefund sticht heraus: In Loudoun County, Virginia – dem Zentrum der US-Rechenzentrumsindustrie mit mehreren Tausend Megawatt Kapazität – lag der Anteil der Sensoren über der 8-%-Schwelle mehr als viermal so hoch wie der Landesdurchschnitt. Rund ein neu eröffnetes Rechenzentrum in der Nähe brachte es auf 78 % der umliegenden Sensoren über dem Grenzwert.

Weiteres dazu lese hier „Dirty Electricity„


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