|

Universelles Bewusstsein und individuelles Bewusstsein nach Professorin Maria Strømme von der Universität Uppsala.

2025 veröffentlicht die renommierte Nano-Professorin ein Paper, das alles infrage stellt, was Du über Dein Ich zu wissen glaubst. Maria Strømme sagt: Dein Bewusstsein ist keine Gehirnfunktion – es ist ein fundamentales Feld, das das Universum selbst erschafft.

Maria Strømme, * 07.04.1970 in Svolvær, Norwegen

Maria Strømme ist eine norwegische Physikerin, die in Schweden lebt und arbeitet. Sie ist seit 2004 Professorin für Nanotechnologie an der Universität Uppsala. Bei ihrem Dienstantritt war sie Schwedens jüngste Lehrstuhlprofessorin in einem technischen Studiengang.

Durch das Video vom 24.01.2026 führt Jascha Schmitz.

Jascha Schmitz. Die drei Prinzipien: Die Struktur der Realität.


Die drei Prinzipien der Realität. 1. Mind (Geist): Die formlose, kreative Intelligenz und Quelle aller Potenzialiät. 2. Consciousness /Bewusstsein): Das fundamentale Feld und die Kapazität für Gewahrsein. Der „Stoff“, aus dem die Realität besteht. 3. Thought (Gedanke): Der kreative Mechanismus der Differenzierung. Das Werkzeug, das Potential in Form verwandelt.


Strømme: Geist repräsentiert die universell kreative Intelligenz, die Quelle allen Potentials und der Antrieb der Schöpfung. Bewusstsein ist die universelle Fähigkeit zur Wahrnehmung, die es ermöglicht, dass alle Formen wahrgenommen und erfahren werden können. Gedanke ist der kreative Mechanismus, der das formlose Potenzial von Geist und Bewusstsein in die subjektiven, strukturierten Realitäten individueller Erfahrung transformiert.


Hinweis von Jascha Schmitz: Schrödinger argumentierte, dass Bewusstsein singulär und unteilbar ist.

Vor dem Urknall: Der Zustand reiner Potenzialität. Vor der Entstehung von Raumzeit existiert das universelle Bewusstsein in einem undifferenzierten Zustand. Dies ist eine Superposition alle Möglichkeiten. Es gibt keine Zeit, keinen Raum, nur das Potential für Form. Analogie: Wie ein unbeschriebenes Blatt Papier, das jede mögliche Geschichte enthält, bevor das erste Wort geschrieben wird.


Siehe dazu, was ich am 19.01.2007 zum AGU, zum allgemein gültigen Unterbewusstsein geschrieben habe „Gedankenhorizonte + AGU


Vor dem Urknall: Der Zustand reiner Potenzialität. Konzept: Vor der Entstehung von Raum und Zeit existiert das universelle Bewusstsein in einem zeitlosen undifferenzierten Zustand. Definition: Es gibt keine Materie und keine Zeit, nur eine Superposition alle Möglichkeiten.




Der Kollaps: Die Entstehung der Differenzierung. Universelles Denken (T) wirkt als Operator, der das unendliche Potential in spezifische Realitäten kollabieren lässt. Das ist vergleichbar mit der quantenmechanischen Messung, die eine Realität fixiert. (Wavefunction Collapse) Der „Urknall“ ist der erste Akt der Differenzierung des Bewusstseins.


Der Urknall als Differenzierung. Der Mechanismus: Der Urknall ist keine Explosion von Materie, sondern eine Differenzierung des Bewusstseins. Der Prozess: Der „Universelle Gedanke“ (T) initiiert den Kollaps des undifferenzierten Zustands in strukturierten Realitäten.


Siehe dazu „Es gibt keinen Urknall“ vom 14.06.2020


Strømme. Universeller Gedanke ist nicht persönliches, intellektuelles Denken, sondern eine formlose, kreative Kraft, die den metaphysischen Prozess widerspiegelt, durch den das Undifferenzierte in Form übergeht. Durch den universellen Gedanken initiierte Kollaps ist nicht zeitlich (da Zeit noch nicht existiert) sondern ein atemporaler* kreativer Akt des Geistes – vergleichbar mit dem Entstehen von Form aus Formlosigkeit oder der Verwirklichung von Potential in Aktualität. * unabhängig von der Zeit


Wege der Formgebung: Wie entsteht Struktur? Symmetriebrechung: Das Feld kippt aus dem Gleichgewicht. Kleine Störungen führen zur Bildung stabiler Strukturen (Materie/Energie). Quantenfluktuationen: Spontane Variationen im Vakuum werden verstärkt. Analogie: Zufällige Wellen im Ozean, die zu dauerhaften Strömungen werden. Selbstreflexion: Das Universum „beobachtet“ sich selbst in der Existenz. (Projektion)


Raumzeit als emergentes* Phänomen. * auftauchendes. Raum, Zeit und Materie sind nicht fundamental. Sie sind emergente Eigenschaften des Bewusstseinsfeldes, das sich in Struktur begibt. Feld-Dynamik: Das Feld entwickelt sich gemäß der Wellengleichung. Was wie als physisches Universum wahrnehmen, ist die „Oberflächenstruktur“ eines tieferen, nicht-lokalen Feldes.


Das Individuum: Eine Anregung des Feldes individuelles Bewusstsein ist eine lokalisierte Anregung im universellen Feld, Wir erscheinen getrennt, bestehen aber aus demselben Stoff. Vergleich: Ein Wirbel im Ozean ist individuell definierbar, aber untrennbar von Wasser.


Persönliches Denken: Der Filter der Realität. Während universelles Denken die Materie erschafft, erschafft persönliches Denken unsere subjektive Erfahrung. Prozess: Wir erleben nicht die Realität „an sich2, sondern eine gedankliche Interpretation davon. Jeder Moment ist eine Mikro-Schöpfung, Wir konstruieren unsere subjektive Welt kontinuierlich neu.


Die Illusion der Trennung. Trennung ist ein Artefakt (Werk, Gegenstand) der Wahrnehmung. In der fundamentalen Realität bleiben alle mit dem Feld verschränkt (entangled). Philosophische Konsequenzen: Non-Dualität: Übereinstimmung mit Advaida Vedanta* und Bohms Holobewegung. Tod: Keine Auslöschung, sondern Reintegration, Das „lokale Wellenpaket“ löst sich wieder in den Ozean des universellen Feldes auf. * Advaita Vedanta ist eine hinduistische Tradition der brahmanischen Textauslegung und Philosophie sowie eine klösterliche Tradition.


Strømme: Die Auflösung der Individualität durch den Tod impliziert nicht Vernichtung, sondern vielmehr Reintegration in das universelle Feld. Dies steht im Einklang mit Perspektiven, die Bewusstsein als eine temporäre Mabifestation eines universellen Substrats behandeln.


Vorhersage I: Interaktion mit dem Nullpunktfeld. Hypothese: Gedanken interagieren direkt mit Quantenvakuum-Fluktuationen. Der Test: Messbare Abweichungen in Zufallsgeneratoren (RHGs) oder Casimir- Effekten durch fokussierte Intention. Die Implikation: Bewusstsein ist nicht passiv; es beeinflusst die statistische Basis der physikalischen Realität (ähnlich einer schwachen Quantenmessung).


Vorhersage II: Biologische Verschränkung. Hypothese: Nicht-lokale Synchronisation zwischen biologischen Systemen über das Bewusstseinsfeld. Evidenz: EEG/MEG-Synchronisation zwischen räumlich getrennten Individuen (z.B. Meditation). Mechanismus: Kohärente biologische Qszillationen, die nicht durch klassische Signalübertragung erklärbar sind.


Vorhersage III: Kollektive Emotionen & globale Fehler. Das globale Consciousness Projekt (CCP): Weltweite Netzwerke von Zufallsgeneratoren (RHGs). Beobachtung: Statistische Anomalien während globaler emotionaler Ereignisse (Tragödien, Feiern). Schlussfolgerung: Kollektives Bewusstsein erzeugt Feldeffekte, die Materie ordnen und Chaos reduzieren.


Vorhersage VI: Kosmologische Abdrücke CMB). Hypothese: Der „universelle Gedanke“, der die Differenzierung startet, hinterließ Spurenim frühen Universum. Beobachtung: Anomalien in der kosmischen Hintergrundstrahlung (Cold Spots, Ausrichtungen), die statistisch unwahrscheinlich sind. Interpretation: Diese Strukturen sind nicht rein zufällig, sondern zeigen eine ordnende Intelligenz im Urknall-Prozess.


Implikationen für KI und Ethik. Wenn Bewusstsein fundamental ist und nicht biologisch emergent … Künstliche Intelligenz: Ist KI nur algorithmisch Simulation oder kann sie als „Empfänger“ für das Feld fungieren? (Turing vs. Penrose). Verantwortung: Abkehr vom rein mechanischen Weltbild hin zu einer „Ökologie des Bewusstseins“.


Strømme. Während wir in eine transformative Ära der Menschheitsgeschichte eintreten, die durch die rasante Entwicklung künstlicher Intelligenz geprägt ist, ist das Verständnis der Natur des Bewusstseins wichtiger denn je. Was unterscheidet maschinelle Intelligenz von menschlichem oder universellem Bewusstsein? Wie entsteht Bewusstsein, und kann es jenseits biologischer Substrate existieren? Ahmt KI lediglich Denken nach, oder könnte sie sich eines Tages mit tieferen Prinzipien des Bewusstseins verbinden?


Strømme. Darüber hinaus verstärkt die Anerkennung von Bewusstsein als universell die ethischen Prinzipien, die in Verbindung und Verantwortung verwurzelt sind. Wenn unsere Handlungen durch ein gemeinsames Feld des Gewahrseins widerhallen, dann muss ethische Entscheidungsfindung – sei es in der KI-Entwicklung, den Menschenrechten oder der ökologischen Nachhaltigkeit – diese Einheit widerspiegeln.


Zusammenfassung: Das integrierte Weltbild. Bewusstsein ist fundamental nicht emergent. Die Realität ist eine Schöpfung aus Intelligenz (Geist) und Dynamik (Denken). Wissenschaft (Feldtheorie) und Spiritualität (Non-Dualität) beschreiben dieselbe Wahrheit in unterschiedlichen Sprachen.


Strømme. Diese Perspektiven verdeutlichen, dass die Suche nach Verständnis von Bewusstsein weder rein wissenschaftlich noch ausschließlich spirituell ist –  es ist eine Erforschung, die beide Bereiche verbindet. Die fundamentale Natur des Bewusstseins ist möglicherweise weder vollständig materiell noch vollständig mystisch, sondern eine strukturelle Kraft, die beiden zugrunde liegt.


Zusammenfassung: Eine integrierte Realität. Fundament: Bewusstsein ist kein Nebenprodukt des Gehirns, sondern die Basis. Ursprung: Realität besteht aus einem zeitlosen Potential durch Differenzierung. Beweis: Quantenfluktuationen bis zur kosmischen Strahlung – das Feld hinterlässt messbare Spuren. Fazit: Eine wissenschaftliche Integration von Physik und Metaphysik.


Ein partizipatorisches Universum. Das Universum beobachtet sich selbst durch uns in die Existenz. (Adaptiert nach John Wheeler und Maria Strømme)

Wir sind Mitschöpfer.

Strømme. Die scheinbare Getrenntheit individuellen Bewusstseins ist eine Illusion, wobei alle Erfahrung letztendlich aus einem vereinten, formlosen Substrat entsteht.


Abschließende Betrachtung:

Stehen wir am Rande eines Paradigmenwechsels – oder sehen wir ein Beispiel für menschliche Hybris?

Mit anderen Worten: Gewinnen wir durch die Gedanken von Maria Strømme neue Horizonte, oder erliegt hier Maria Strømme einer Selbstüberschätzung und hat nur schon vorhandenes Wissen neu zusammengewürfelt? Ist Maria Strømme eventuell auch eine „Wissenwiedergeberin?„.

Und was sagt Maria Strømme selbst dazu?

Strømme. Letztendlich fordert diese Studie tief verwurzelte Annahmen heraus und lädt zu einem Perspektivwechsel ein: Anstatt Bewusstsein als Epiphänomen (eine Begleiterscheinung) der Materie zu betrachten, stellt sie es an die Grundlage der Exitstenz selbst. Durch die Synthese von Erkenntnissen aus Physik, Metaphysik und Philosophie bietet dieses Modell einen Weg zu einem integrierten Verständnis, das wissenschaftliche Strenge mit uralter philosophischer Einsicht vereint.


Hier der LINK zum Video von Jascha Schmitz „Die drei Prinzipien Die Struktur der Realität


Siehe dazu auch meine „Definition Bewusstsein




Ähnliche Beiträge