Rumi, einer der sehr wenigen weisen und einer der bedeutendsten Gelehrten und Dichter des Mittelalters, der in der Türkei in Konya am 17.12.1273 starb.
Rumi gilt als einer der bedeutendsten Dichter und Mystiker des Mittelalters. Er lebte in Persien, dem heutigen Afghanistan. Als Sufi-Mystiker und Gelehrter schrieb er inspirierende Weisheiten über das Leben. In seiner Lehre ist die Liebe die treibende Kraft des Universums. Rumis Worte dienen dazu, das Leben mit Liebe, Mut, Demut und Hingabe zu umarmen und den eigenen inneren Weg zu finden.
Jalaluddin Jalal Al-Din Rumi Rumi wurde am 30. September 1207 in Persien, heute Afghanistan in Balch (20km westlich von Masar-e Scharif), oder in Tadschikistan in Wachsch bei Qurghonteppa, geboren. Beide Orte (Balch und Wachsch) liegen ca. 300km auseinander. Was stimmt, ich habe es nicht herausgefunden. Gestorben ist Rumi am 17. Dezember 1273 in Konya/Türkei. Ich denke, dass Rumi in Tadschikistan geboren wurde und dann nach Balch in Afghanistan kam und dort seine ersten Lehrtätigkeiten ausübte. Leider ist in Balch nicht mehr so viel von Rumi zu spüren, da die Taliban dort rigoros herrschen und der liebenden Botschaft von Rumi nichts abgewinnen können. Siehe dazu den Bericht von Marian Brehmer in „Rumi ist noch immer Teil Afghanistans„

Bevor der Verstand sich entschließt einen Schritt zu tun, hat die Liebe den siebenten Himmel erreicht. Rumi
Rumi war ein Derwisch. Derwisch ist ein Begriff aus dem Persischen und bedeutet so viel wie „Tür“ oder „Tor“ und steht in der sufischen Symbolik für die Schwelle zwischen dem Erkennen der diesseitigen irdischen und der jenseitigen göttlichen Welt.
Solch einen Derwisch, der auch auf dem ersten Bild hier zu sehen ist, den habe ich im Jahr 2020 in Konya gekauft und der steht schon seit Jahren unter meinem Monitor und begleitet mich seit Jahren. Rumis Grabmahl (Mausoleum) in Konya ist nur 155km Luftlinie nördlich von meinem Wohnort Alanya entfernt.
Rumi kam zu ähnlichen Gedanken – wie ich, nur 800 Jahre früher.
Ab heute, den 09.06.2025 werde ich diese Abhandlung weiter ausfüllen, da ich annehme, dass diese Arbeit Tage, wenn nicht Wochen dauern wird. Schaue also immer wieder mal hier herein!
Ich wurde schon in Deutschland auf Rumi im Jahr 2016 wegen dieses Spruches aufmerksam:

Die Liebenden finden sich nicht irgendwo am Ende. Sie lebten, der eine in dem anderen, von Anfang an. Rumi
Auf diesem Bild vom 07.07.2016 fehlt noch der Derwisch, da ich diesen erst 2020 in Konya erwarb.
Im Jahr 2017 entstand dann mein erster Spruch über Rumi:

Bei Rumi wird der Islam noch mit Liebe, Tanz und Gesang gelebt. Ulrich H. Rose vom 20.10.2017
Was für eine unvergleichlich schöner und liebevoller Islam, wenn er von einem Weisen gedeutet wird! Siehe auch etwas weiter unten von Rumi: „Meine Religion ist die Liebe„
Da ich in der ersten Zeile ganz oben Mut und Demut Rumi zuschrieb, hier ein Spruch von mir vom 18.01.2007:

Die Steigerung von Mut ist Demut. Ulrich H. Rose vom 18.01.2007
Und etwas umgetextet kam fast 17 Jahre später, im Jahr 2023, dazu „Demut ist die gesteigerte Form von Mut“ Ulrich H. Rose vom 27.12.2023

Zeige Dich entweder so, wie Du bist, oder sei so, wie Du Dich zeigst. Rumi
Dieser Satz von Rumi trifft auch auf mich zu: „Ich zeige mich so, wie ich bin“ oder „Ich bin so, wie ich mich zeige.“
Auf neudeutsch heiß das „Ich bin authentisch“ oder „Ich bin ehrlich„.

Suche das Licht nicht im Außen, finde das Licht in Dir und lass es aus deinem Herzen strahlen. Rumi

Da gibt es eine Stimme die keine Worte benutzt – höre ihr zu. Rumi

Der wahre Frieden liegt in der Stille des Geistes. Rumi

Die Wahrheit war immer da, du musst nur lernen, sie zu sehen. Rumi
Siehe dazu „Was ist die Wahrheit?„. Dort ist auch enthalten „Es gibt nur eine Wahrheit“ und „Die Wahrheit ist ein Vollkommener Begriff“ und „Die Wahrheit ist unumstößlich“

Nur wenn dein Wissen von dir selber sich befreit, ist dein Erkennen besser als Unwissenheit. Rumi
Ganz am Ende dieser Abhandlung über Rumi beschreibe ich die Identität von mir und Daniel Weber mit Rumi und begründe sie auch. Als Beispiel dazu siehe mein Wortkind „Wissenwiedergeber“ vom 22.02.2014, was im Sinn mit diesem Satz von Rumi übereinstimmt – und das über einen Zeitraum von ca. 800 Jahren. Ich sage es mal mit meinen Worten:
Nur wenn man sich selber von SICH – vom ICH – entfernt durch totale Entspannung, erst dann gelangt man zu wahrem Wissen.
Ulrich H. Rose vom 13.06.2025
Da ich meine Sprüche meistens selber noch zusätzlich bebildere, um die Essenz besser herauszuarbeiten, so habe ich es auch mit diesem Spruch getan. Dabei ging es mir darum – durch Schriftbilder – zu zeigen, dass im SICH das ICH steht:

Nur wenn man sich selber von SICH – vom ICH – entfernt durch totale Entspannung, erst dann gelangt man zu wahrem Wissen. Ulrich H. Rose vom 13.06.2025

Meine Religion ist Liebe. Rumi

Die Seele kann in einem Moment mehr lernen als der Verstand in einem ganzen Leben. Rumi
Siehe dazu, was der Moment bedeutet in „Was ist der Zeitgeist“ und in
„Zeit zu gewinnen und Zeit zu verlieren ist unmöglich“ und in
„Man sollte nicht alles erklären“ und letztendlich in

Deine Seele ist älter als deine Worte. Rumi

Bevor du sprichst, lasse deine Worte durch drei Tore schreiten. Sind sie wahr? Sind sie notwendig? Sind sie freundlich? Rumi

Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur. Rumi

Die Liebe ist die Kraft im Universum, die alles miteinander verbindet. Rumi

Wenn du dich veränderst, veränderst du die Welt um dich herum. Rumi

Die Menschheit besteht aus Gliedern eines Körpers und sie ist aus einer Essenz gemacht. Wenn ein Glied durch das Schicksal schmerzt, werden andere Glieder keine Ruhe finden. Wenn du vom Leid anderer nichts wissen willst, bist du nicht berechtigt, dich Mensch zu nennen. Rumi
Ergänzend dazu von mir: Wer das Leid anderer herbeiführt und auch den Tod – wie in der inszenierten Coronapandemie – der ist ein Massenmörder und Unmensch.
Siehe dazu „Coronawahnsinn ohne Ende?„

Die Suche nach Gott: Ich versuchte, ihn zu finden am Kreuz der Christen, aber er war nicht dort. Ich ging zu den Tempeln der Hindus und zu den alten Pagoden, aber ich konnte nirgendwo eine Spur von ihm finden. Ich suchte ihn in den Bergen und Tälern, aber weder in der Höhe noch in der Tiefe sah ich mich imstande, ihn zu finden. Ich ging zur Kaaba in Mekka, aber dort war er auch nicht. Ich befragte die Gelehrten und Philosophen, aber er war jenseits ihres Verstehens. Ich prüfte mein Herz, und dort verweilte er, als ich ihn sah. Er ist nirgends sonst zu finden. Rumi

Was du suchst, sucht auch dich. Rumi

Was du suchst, sucht dich. Rumi

Fühl dich nicht einsam. Das ganze Universum ist in dir! Rumi

Ich starb als Stein und entstand als Pflanze. Ich starb als Pflanze und entstand als Tier. Ich starb als Tier und ward geboren als Mensch. Weshalb sollte ich mich fürchten? Was habe ich durch den Tod verloren? Rumi

Dieser Ort ist ein Traum. Nur ein Schläfer hält ihn für real. Dann kommt der Tod wie die Morgendämmerung, und du wachst auf und lachst über das, was du für deinen Kummer gehalten hast. Rumi

Es ist dein Weg – manche können ihn mit dir gehen, aber keiner kann ihn für dich gehen. Rumi

Warum bleibst du im Gefängnis, wenn die Tür so weit offen ist? Rumi
Kommentar dazu: Ähnlich sieht es heutzutage aus – nur noch viel schlimmer. Denke nur an die Kinder, die zu Humankapital in den Schulen herangezogen werden. Später werden sie dann zu folgsamen Konsumenten ohne Verstand und lassen sich genverändernde Substanzen mittels den Corona-Spritzen in den Körper jagen – mit zum Teil katastrophalen Folgen. Keiner dieser Kinder und auch die bedauernswerten Erwachsenen sehen nicht die Tür in die Freiheit.

Das Vertrauen gibt dir die Flügel, die du brauchst, um zu fliegen. Rumi

Wenn du anfängst, den Weg zu gehen, erscheint der Weg. Rumi

Vertrauen ist die Brücke zwischen dem, wo du bist, und dem wohin du gehst. Rumi

Ohne die Liebe ist jedes Opfer Last, jede Musik nur Geräusch, und jeder Tanz macht Mühe. Rumi

Der Schmerz kommt nicht, um dich zu zerstören, sondern um dich zu erwecken. Rumi, Dschalāl ad-Dīn Muhammad ar-Rūmī, persischer Sufi-Mystiker, Derwisch und Dichter, * 30. September 1207 in Wachsch, Tadschikistan, † 17. Dezember 1273 in Konya, Türkei
Es gibt noch viele Sprüche und weise Gedanken von Rumi, die ich hier von Zeit zu Zeit einfügen werde.
Rumi hat sehr viel gesagt, was ich auch tief in mir drin finde, oder ich habe es schon gefunden. Ähnlich wie mir geht es einem weiteren Mystiker, der mit 12 Jahren von Kirgistan nach Deutschland kam und ab dem 40sten Lebensjahr begann tief in sich reinzuschauen. Letztes Jahr (2024) fanden wir uns und wir brauchen uns gegenseitig nichts erklären, wir verstehen einander. Die Resonanz von uns ist identisch! Zur Resonanz siehe dies „Gespräch mit der Erde am 10.09.2019 zu Schwingungen/Resonanz“ (Khalil Gibran)
Hier etwas von ihm, von Daniel Weber:

Alles ist eins und alles ist dasselbe. „Es gibt nichts und zugleich gibt es alles. Alles folgt einem einzigen Prinzip: Es verbindet sich und trennt sich – und bleibt dennoch ganz. “Zeit existiert nicht, ebenso wenig spielen Jahrhundert oder Jahr eine Rolle – all das sind nur Wahrnehmungen der Form im Bewusstsein, das erstarrt ist; doch gerade in dieser Bewegungslosigkeit vollzieht sich der Wandel der Form.“ Daniel Weber, Mystiker. * am 23.12.1980 in Bischkek, der Hauptstadt von Kirgistan.
Interessant ist, dass Kirgistan an Tadschikistan angrenzt – dem Land, in dem Rumi geboren wurde. Übrigens: Daniel Weber schreibt seine Gedanken in russisch in seinem Telegram-Kanal.

Schließe die Augen und blicke in die Dunkelheit – dort ist ein Abgrund, der durch Angst anzieht. Nur der Schatten in dir fürchtet sich – denn er weiß, dass er verschwinden wird, sich auflöst dort, wo selbst das Echo stirbt. Es ist nicht der Tod des Körpers, sondern der Tod des Bildes, das beschützte, Hoffnung nährte und sich selbst für das Ich hielt. Der Abgrund – in dem der Tod der Angst gespiegelt wird. Und nur der, der den Mut hat, hineinzutreten – wird erfahren, wer er wirklich ist. Danach bleibt nur noch Gegenwärtigkeit – still, klar, ohne Urteil und Bewertung. Wenn man dann erneut die Augen schließt, gibt es keine Angst, keine Gedanken – nur kristallklare Bewusstheit, das lautlose Leuchten des Seins. Pures Genießen, reine Liebe, in der man ewig baden kann, eins werdend mit allem, was ist. Daniel Weber am 12.06.2025
Das kann ich mit einem 17 Jahre alten Spruch von mir ergänzen:

Mein Weg zum Tod ist ein wunderbares glückliches Leben – voller Dankbarkeit und Liebe. Ulrich H. Rose vom 04.04.2008
Zum Abschluss möchte ich Dir einen Mystiker zeigen, den schon Albert Einstein zitierte, es ist Baruch de Spinoza. Hier relativierte sich für mich der Begriff „Mystiker“, den ich noch bei Immanuel Kant als negativ empfand. Dies alles ist zu verstehen in Verbindung mit Albert Einstein. „Die Inspirationen von Spinoza zu Gott im 17. Jahrhundert in Amsterdam„
